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Zereißung

Beton, Eisenbeton, Steinblöcke werden mittels hydraulischen Pressen zerrissen. Die Presse wird in die vorgebohrte Bohrung eingesetzt. Die Bohrungen werden mit Diamantbohrer angefertigt: mit dem Durchmesser 130 mm – für die Presse mit einer maximalen Rissleistung von 110 Tonnen, oder Bohrungen mit dem Durchmesser 200 mm für die Presse mit einer maximalen Rissleistung von 250 Tonnen. Man kann zwei Risspressen in eine Bohrung einsetzen. Größere Segmente werden durchs Bohren von 2 Bohrungen und Einsetzung der Pressen auf solche Weise zerrissen, dass sie in dieselbe Richtung zerreißen. Bewehrungsstäbe werden beim Zerreißen abgebrochen oder gedehnt und, wenn die Risspresse die Betonblöcke voneinander auf 3-4 cm getrennt hat, werden sie mit einer Gasschneidbrenner abgeschnitten. Wenn man gleichzeitig 4 Risspressen mit dem Durchmesser 200 mm einsetzt, bekommen man die gesamte Rissleistung 1000 t. Um die Betonfläche mit dem Durchmesser 1 m2 zu zerreißen, braucht man die Rissleistung 15 t, für die Bewehrung mit dem Durchmesser 1 mm2- 80 kg. Abhängig von der Bewehrungsmenge ändert sich die Leistung, die zum Zerreißen des Segmentes erforderlich ist, wenn man den Durchmesser und Anzahl der Bewehrungsmenge weiß, ist die erforderliche Leistung leicht berechenbar. Das größte Problem beim Zerreißen von Betontragwerken – nicht genügend vibrierter Beton mit schwachen Festigkeitscharakteristiken. Wenn es auch seltsam klingt, der hochwertige, gut vibrierte Beton ist viel zerreißbarer, weil es darum geht, dass der Beton vor Druck auf der Kontaktstelle der Presse mit dem Beton zerbröckelt wird und die Rissleistung wird nicht weitergeleitet. Die hydraulische Betonrisstation verwendet die Leistung 380 V, 4,2 kW.